Müllsammlung: Ich sehe was, was du nicht siehst, …

…und das ist jede Menge Müll! Am Ende der heutigen Sammelaktion, zu der die Stadt Neukirchen-Vluyn alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen hatte, kamen nach gut zwei Stunden allein rund um das Niederberg-Gelände mehr als 60 Kilo Kleinmüll zusammen. Nicht mitgerechnet die diversen sperrigen Objekte, die im Wald unbekannterweise entsorgt wurden.

In zwei Suchtrupps sammelten die Anwohner aus dem Wohnquartier 2a im ehemaligen Zechenwald sowie rund um die Wege in den Grünanlagen auf Niederberg den Unrat auf, der dort von Unbekannt in den vergangenen Wochen und Monaten entsorgt wurde.

Ausgestattet mit Arbeitshandschuhen und schwarzen Plastiksäcken, die die Stadt zur Verfügung stellte, und einem Handkarren ging es an die Arbeit. „Unglaublich, was die Leute so alles in die Natur werfen – bewusst oder einfach nur aus Gedankenlosigkeit,“ meinte Moni Sünder, die zusammen mit Ehemann Günter und den beiden zweijährigen Zwillingsenkeln mit von der Partie war. Deren Buggys wurden spontan zum Mülltüten-Transportmittel umfunktioniert.

Beim Sammeln kam einiges ans Licht: ein Turnschuh, diverse Glasflaschen, ein Rucksack, Fahrradschlösser, ein Legobaustein, ein alter Koffer nebst Hose, eine Jacke und jede Menge Plastikschrott. „Das ist schon ein wenig wie Ostereiersuchen, nur viel ekliger!“ war zu hören. Denn auch die zahlreichen organischen Hundehinterlassenschaften waren abseits der Wege nicht zu umgehen.„Es ist wichtig, dass wir mit gutem Besipiel vorangehen und Verantwortung für unser Wohnumfeld übernehmen, obwohl wir nicht die Verursacher sind,“ sagte Christoph Karschnia, der sich zusammen mit Theo Schulte – beide in Arbeitsmontur – auch an die unwegsameren Stellen im Dornengestrüpp heranwagte. „Wir wollen ja schließlich nicht nur meckern, sondern auch zeigen, dass wir uns konstruktiv für das Gemeinwohl engagieren,“ brachte Schulte das Ziel des Einsatzes auf den Punkt.

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