Schweigen bedeutet kein Einverständnis – ein Kommentar

Schicht im Schacht? Zumindest für den Einzelhandel auf der ehemaligen Schachtanlage Niederberg 1 |2| 5. So wurde es bereits von der Neukirchen-Vlyner Politik beschlossen, allen Einwänden, Argumenten und Anregungen seitens der Neubürgerinnen und Neubürger der Neubausiedlung zum Trotz.

Wenngleich wir danach – möglicherweise entgegen allen Erwartungen – nicht sofort auf die medialen Barrikaden gegangen sind: Schweigen bedeutet keinesfalls Einverständnis. Punkt.

Was bleibt? Resignation. Enttäuschung. Ohnmacht. In jedem Fall aber die Gewissheit, dass es in der aktuellen politischen Zwei-Dorf-Welt zwischen Neukirchen und Vluyn keinen nachhaltigen Platz für die Vertretung der dazwischen liegenden Bürgerinteressen gibt. Und die Erkenntnis, dass leider (immer noch) kein vorzeigbares Konzept für den historischen Dreiklang rund um das Gelände auf dem Bindestrich zwischen den Ortsteilen entwickelt wurde. Einem Bindestrich, der bedauerlicherweise mehr als Trennung, weniger als Verbindung anmutet.

Schade, sehr schade – nicht nur für Niederberg, sondern für die gesamte Stadt. Punkt.


Medienberichterstattung zum Thema

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Ein Kommentar zu Schweigen bedeutet kein Einverständnis – ein Kommentar

  1. Theodor Schulte sagt:

    Letztlich bleibt es dabei. Die von allen politischen Parteien zugesicherten Versprechungen und Planungen zum Gebiet Niederberg-Süd wurden nicht eingehalten.
    Wie bei einem dubiosen Gebrauchtwagen nach dem Motto: „Verkauft ist verkauft.“
    Genau so fühlen wir uns. Lediglich die SPD versuchte den „nichtgeschätzten Neubürgern“ einigermaßen gerecht zu werden. Leider erfolglos gegen Klientelpolitik vom allerfeinsten, welcher hier in den Dörfern stattfindet.
    Ich lebe gut hier, kann mein Geld auch gerne mit Freude in anderen Städten ausgeben.
    Das nimmt mir keiner. Was mir genommen wurde, ist der Respekt und die Wertschätzung für die meisten hier agierenden Vertreter im Rat und in den Ausschüssen. Umso mehr, da ich selbst 33 Jahre in der Kommunalpolitik tätig war und dort nie eine dermaßen ausgeprägte Klientelpolitik und fehlende Wertschätzung von Neubürger/innen erlebt habe.
    Aber bekanntlich ist nach der Wahl auch stets vor der Wahl.

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